kAleiDoscope – Anja Dittmeier, M.A.
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Solange wir uns das Unbewusste nicht bewusst machen, wird es unser Leben lenken und wir werden es Schicksal nennen.
(Carl Gustav Jung)

Mein psychotherapeutisches Angebot richtet sich an alle Menschen, die belastende Probleme, Situationen oder Thematiken nachhaltig und ganzheitlich bearbeiten möchten. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Menschen mit interkulturellem Hintergrund und Erfahrungen.
Kontaktieren Sie mich gerne für ein kostenfreies 30 min. Vorgespräch.

Themen, bei deren Bearbeitung ich Sie unterstützen kann:

  • Allgemeine psychische Probleme und Probleme der Lebensgestaltung
  • Ängste, Depression, Burnout, Trauma
  • Emotionale Erschütterung, Hilflosigkeit, Konflikte
  • Störungen der Persönlichkeit, der Persönlichkeitsentwicklung und des Verhaltens
  • Paar- und Beziehungsproblematiken
  • Migrations- und Integrationsproblematiken von Expatriates, Global Nomads (TCK / ATCK), Geflüchteten und Vertriebenen

Warum bindungsbasierte und kultursensible Psychotherapie wichtig ist

Individuelle Bindungserfahrung, wie und wo wir aufwuchsen – wie wir wurden wer wir sind – bilden den „Autopiloten“ oder das „default program“, mit welchem wir durch das Leben gehen. Das heißt, die Art und Weise, in der wir Dinge und Situation wahrnehmen, beurteilen und bewerten und darauf reagieren ist von diesen Vorerfahrungen geprägt. Kurz: Bindungserfahrungen bestimmen unser Verhalten. Dies kommt besonders in unbekannten Lebenssituationen und herausfordernden Lebenslagen zum Tragen und beeinflusst entsprechend wie wir mit diesen Situationen und anderen Menschen umgehen.

Ein Leben in einem anderen Land, ob aus freier Entscheidung, des Berufes wegen, für eine bessere Zukunft oder aufgrund von Flucht und Vertreibung, ist eine herausfordernde und unbekannte Situation und geht meist einher mit Gefühlen von Verlust, Trauer, Angst, Einsamkeit oder auch Hilflosigkeit, Erschütterung und allgemeiner Sorge.

Um dennoch ein neues und erfülltes Leben (wieder-)aufbauen zu können, ist ein therapeutischer Blick für die Komplexität von Bindung und der jeweiligen kulturellen Vorerfahrung besonders hilfreich.

Nicht nur – aber vor allem – in Berlin sind wir umgeben von unterschiedlichen kulturellen Vorerfahrungen, sei es, dass es einen Bayer nach Preußen verschlagen hat, dass wir in Unternehmen mit internationalen Kolleg*innen von den USA bis zu den Philippinen und Neuseeland zusammenarbeiten, ob eine tolle Irin ihr Leben mit einer wundervollen Chilenin gemeinsam gestalten möchte, ob ein Mexikaner ein Café in Köpenick eröffnet oder ob eine syrische Familie versucht hier Fuß zu fassen. Sie alle werden „plötzlich“ mit ihren mitgebrachten psycho-emotionalen Erfahrungen auf die Erfahrungen der anderen treffen.

Was dann häufig in der zwischenmenschlichen und interkulturellen Interaktion übersehen wird ist das, was Harville Hendrix (Begründer der Imago Beziehungstherapie) so erklärte: „What is difficult in relationships, is – the other one isn’t me!” Dieses Bewusstsein möchte ich schärfen.

Es ist mir daher eine Herzenssache mit einem bindungsbasierten und kultursensiblen Blick auf die ganz individuellen Hintergründe meiner Klient*innen einzugehen.

Integrativ-therapeutischer Ansatz

Wenn Menschen belastende oder traumatische Erlebnisse widerfahren, so wird dies im menschlichen Körper gespeichert. Daher ist die Anwendung von ganzheitlichen und körperorientierten Methoden ein wichtiger Bestandteil meiner therapeutischen Behandlungsweise.

Daher setze ich Methoden wie Brainspotting und EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing), als auch Elemente der systemischen Therapie und Verhaltenstherapie ein. Um den Verarbeitungsprozess zu erleichtern, kann auch das sogenannte CRM (Comprehensive Resource Model) integriert werden. Des Weiteren werden Techniken der Ressourcenaktivierung und der Affektregulation zur Unterstützung von Selbstwirksamkeit, Alltagsbewältigung und Beziehungsfähigkeit geübt. Diese Techniken sind u.a. Meditation, Atem- und Achtsamkeitsübungen, Tapping, Visualisierungen oder Imaginationen.

Was ist EMDR, Brainspotting & CRM?

Beim EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing) werden die schnellen Augenbewegungen der REM-Schlafphase im Wachzustand für den therapeutischen Verarbeitungsprozess genutzt, um im geschützten Rahmen Erinnerungselemente an das Trauma neu zu verarbeiten. Es werden sozusagen, verstreute Puzzleteile zu einem Bild zusammenfügen, welches dann verarbeitet werden kann, so dass eine Heilung der seelischen Wunde erfolgen kann. Diese Methode wurde von Dr. Francine Shapiro (Mental Research Institute in Palo Alto, Kalifornien) entdeckt. Sie vermutet einen Zusammenhang zwischen Augenbewegungen, belastenden Gedanken und Emotionen. Aus dieser in 1987 aufgestellten Vermutung wurde inzwischen eine wissenschaftlich anerkannte Methode. (weitere Informationen finden Sie hier)

Bei der traumaverarbeitenden Methode des Brainspotting handelt es ich um eine Art Weiterentwicklung des EMDR. Der EMDR-Therapeut David Grand, PhD stellte 2003 einen Zusammenhang zwischen lokalisierten Blickpunkten von Klienten und der Traumaverarbeitung fest. D.h. aufgrund bestimmter Blickrichtungen kann der traumaverarbeitenden Integrationsprozess vollzogen werden. Seit 2011 gilt auch Brainspotting als wissenschaftlich anerkannt. (weitere Informationen finden Sie hier)

Das Comprehensive Resource Model® (CRM) ist ebenfalls eine Traumaverarbeitungsmethode und wurde von Lisa Schwarz, M.Ed., Pittsburgh, Pennsylvania entwickelt. CRM ist ein neurobiologisch basiertes und affektfokussiertes Behandlungsmodell, welches die Bearbeitung des Erlebten erleichtert. Für diesen Prozess werden intrapersonelle Ressourcen der Klient*in bewusst für den Traumaverarbeitungsprozess aktiviert und eingesetzt. Dabei werden bestimmte Aspekte im Mittel- und Hirnstamm angesprochen, wodurch eine sehr tiefgreifende Traumbearbeitung erfolgen kann.

Auch hier werden lokalisierte Blickpunkt der Augen eingesetzt. Unbewusste Anteile, Probleme, Themen aber auch körperliche Symptome können diesen Verlauf erkannt und besser verstanden werden.
(weitere Informationen finden Sie hier)

Diese Verfahren zählen zu den körperpsychotherapeutischen Methoden, sind komplementär einsetzbar und bedingen eine bestimmte stabile Konstitution. Sie führen letztlich auch dazu, sich selbst besser anzuerkennen und liebevoller mit sich und anderen umgehen zu lernen.

Private Psychotherapie

Ein psychotherapeutischer Prozess ist in der Regel von längerer Dauer als ein Coaching-Prozess. Auch ist die grundsätzliche Indikation für Psychotherapie oder Traumatherapie eine andere. Daher erhebe ich für psychotherapeutische Behandlungen andere Preise.

Meine Zulassung zur Ausübung der Heilbehandlung auf dem Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktiker-Gesetz wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Dies hat zur Folge, dass Therapie-Klient*innen ihre Behandlung entweder über eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung abrechnen können (dies müssten Sie entsprechend mit dem jeweiligen Versicherungsträger klären) oder Privatklient*innen (Selbstzahler) sind. Aus diesem Grund sind meine Preise für Psychotherapie nach persönlicher Selbsteinschätzung sozial gestaffelt.
Der Grund, dass ich mich für eine soziale Staffelung nach persönlicher finanzieller Selbsteinschätzung entschieden habe ist, dass es mir ein wichtiges fachliches und gesellschaftliches Anliegen ist, dass möglichst viele Menschen, die Hilfe suchen, sich diese auch „leisten“ können.

Im Allgemeinen haben Sie als Privatklient*in den Vorteil, dass kein Gutachten und keine Anträge an die gesetzliche Krankenkasse gerichtet werden müssen, was ansonsten in der Regel notwendig wäre. D.h., die Tatsache, dass Sie Psychotherapie in Anspruch nehmen, ist Ihre Privatsache und nicht aktenkundig. Des Weiteren haben frei praktizierende Therapeut*innen die Möglichkeit weitergehende therapeutische Verfahren zu Gunsten der Klient*innen einzusetzen und sind nicht an die Beschränkungen der durch Krankenversicherung bezahlten therapeutischen Methoden gebunden.

Soziale Preisstaffelung

Selbstzahler zahlen für 60 Min. Psychotherapie nach Selbsteinschätzung der eigenen finanziellen Situation zwischen 55€ und 70€.

Bitte teilen Sie mir vor Therapiebeginn im Anamnesegespräch mit, welcher Betrag in dieser Spanne für Ihre persönliche Situation möglich ist. Sie können einen Termin für das Anamnesegespräch hier vereinbaren.

Für Menschen mit sehr geringem Einkommen (z.B.: ALG I oder II; Nachweis erforderlich), Schüler*innen, Auszubildende oder Student*innen (z.B.: BaFöG beziehende oder sich selbst finanzierende Student*innen) gibt es spezielle Sonderkonditionen. Bitte sprechen Sie mich an.

Menschen mit Fluchterfahrung können auf ehrenamtlicher Basis kostenfreie Psychotherapie erhalten. Bitte kontaktieren Sie mich.

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